GPS-Jamming und Spoofing: Wenn die Navigation zur Falle wird
GPS-Jamming vs. Spoofing: Erfahre, wie Satellitensignale manipuliert werden, worin die Unterschiede zwischen Signalblockade und Täuschung liegen und welche Gefahren für Schifffahrt und Infrastruktur entstehen.
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13.01.2026
In der modernen Welt verlassen wir uns fast blind auf Satellitennavigationssysteme (GNSS), allen voran das amerikanische GPS. Ob beim Navigieren durch eine fremde Stadt, bei der Koordination globaler Logistikketten oder der Synchronisation kritischer Infrastrukturen wie Stromnetze – GPS ist das unsichtbare Rückgrat unserer Gesellschaft. Doch diese Abhängigkeit birgt Risiken. Zwei der gefährlichsten Methoden, dieses System zu stören, sind das GPS-Jamming und das GPS-Spoofing. Obwohl beide das Ziel haben, die Navigation zu korrumpieren, unterscheiden sie sich grundlegend in ihrer Funktionsweise und Gefährlichkeit.
GPS-Jamming: Die brachiale Blockade
Beim Jamming handelt es sich um eine Form der Funkstörung, bei der ein Störsender (Jammer) starke Rauschsignale auf derselben Frequenz aussendet, die auch das GPS nutzt. Da GPS-Satelliten ihre Signale aus einer Entfernung von etwa 20.000 Kilometern senden, kommen diese auf der Erde extrem schwach an. Ein relativ kleiner, batteriebetriebener Störsender kann dieses schwache Signal problemlos überlagern.
Die Folge ist ein sofortiger Signalverlust. Das Empfangsgerät – egal ob Smartphone oder Schiffskompass – "sieht" nur noch Rauschen und kann keine Position mehr bestimmen. Jamming wird häufig in Konfliktgebieten eingesetzt, um drohnengestützte Angriffe zu verhindern, findet aber auch im zivilen Bereich Anwendung, etwa durch Lkw-Fahrer, die ihre Route vor dem Arbeitgeber verbergen wollen. Der Nachteil für den Angreifer: Jamming ist leicht zu erkennen, da das System schlicht den Dienst quittiert.
GPS-Spoofing: Die subtile Täuschung
Weit raffinierter und gefährlicher ist das GPS-Spoofing. Hierbei blockiert der Angreifer das Signal nicht einfach, sondern sendet gefälschte GPS-Daten aus, die das echte Signal imitieren, aber leicht veränderte Zeit- oder Positionsangaben enthalten.
Der GPS-Empfänger merkt zunächst nicht, dass er manipuliert wird. Er „glaubt“ weiterhin an die Echtheit der Daten und zeigt eine Position an, die nicht der Realität entspricht. Dies kann dazu führen, dass Schiffe von ihrem Kurs abkommen oder Drohnen in eine vom Angreifer gewählte Zone umgeleitet werden (sogenanntes "Hijacking").
Besonders kritisch ist Spoofing für Branchen, die GPS zur Zeitsynchronisation nutzen, wie etwa Banken bei Aktientransaktionen oder Mobilfunkbetreiber. Eine minimale Zeitverschiebung im Mikrosekundenbereich kann hier bereits kaskadierende Systemfehler auslösen. Da das System beim Spoofing weiterhin eine "grüne" Verbindung anzeigt, bleibt der Angriff oft lange unentdeckt.
Schutzmaßnahmen und Ausblick
Die Abwehr dieser Bedrohungen ist komplex. Militärische Empfänger nutzen verschlüsselte Signale, die schwerer zu fälschen sind. Im zivilen Bereich wird verstärkt an Multi-GNSS-Lösungen gearbeitet, die Signale verschiedener Satellitensysteme (wie das europäische Galileo oder das russische GLONASS) kombinieren und auf Plausibilität prüfen. Zudem kommen zunehmend intelligente Antennen zum Einsatz, die Störsignale aus bestimmten Richtungen ausblenden können. Multi-GNSS-Lösungen sind zudem immernoch genauso anfällig für Jamming.
Die Antwort auf die Krise: oko – Souveränität durch Optik
In einer Ära, in der digitale Signale manipuliert werden können, gewinnt die analoge Rückfallebene massiv an Bedeutung. Hier setzt oko an: Das kleinste optische Navigationsgerät der Welt bietet eine Antwort auf GPS-Jamming und Spoofing, die so simpel wie genial ist.
Während elektronische Systeme bei großflächigen Störungen – die mittlerweile Ausmaße der gesamten Bundesrepublik annehmen können – versagen, bleibt oko unbeeindruckt. Das Gerät ist:
Völlig GPS-los: Da es auf optischen Prinzipien basiert, kann es weder elektronisch blockiert (Jamming) noch durch falsche Koordinaten in die Irre geführt (Spoofing) werden.
Technologisch autark: Ohne Elektrik und ohne bewegliche Teile ist es immun gegen EMP-Schläge oder Batterieausfälle.
Ultrakompakt: Mit der Größe einer Streichholzschachtel passt es in jede Hosentasche und ist somit das ultimative Backup für Segler, Berufsschiffer und die globale Logistik.
Die Brücke zwischen Tradition und Moderne
In Kombination mit der zugehörigen App schließt oko die Lücke zwischen klassischer terrestrischer Navigation und moderner Usability. Es bringt der Seefahrt die Sicherheit zurück, die in Zeiten hybrider Bedrohungen verloren gegangen ist. Während GPS-Signale im Rauschen untergehen können, bleibt der Blick durch die Optik stets klar und unverfälschbar. Damit schützt oko nicht nur einzelne Schiffe, sondern stabilisiert die Lebensadern unseres Welthandels.
